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Bürgerhalle Herongen

In der Ratssitzung am 22.6.2006 ging es unter anderem auch um das Thema Bürgerhalle Herongen in Zusammenhang mit den Nachtrags-Haushaltsberatungen 2006. Ein besonderes Problem finde ich die Tatsache, dass die CDU nun doch tatsächlich vorschlägt die Verpflichtungsermächtigung für die Heronger Bürgerhalle um 1 Mio Euro zu kürzen. Ich kann Herrn Traurig nur Recht geben, wenn er dies einen „Wortbruch“ nennt. Seit Jahren ist diese Halle versprochen und es ist immer wieder an den Plänen herumgebastelt worden. Die Projektgruppe, die eigens zum Zweck der Planung der Bürgerhalle ins Leben gerufen wurde, wurde nicht einmal im Rat gehört. Wozu haben wir dann dieses Gremium eingerichtet??? Nun hatte man sich letztes Jahr endlich darauf geeinigt, die Mehrzweckhalle in diesem Jahr zu bauen, dann hat die Mehrheitsfraktion im Haushalt 2006 nur einen geringen Teil der Kosten vorgesehen und den Rest mit einer Verpflichtungsermächtigung auf 2007 verschoben. Diese Ermächtigung wollte die CDU-Fraktion nun um eine Million kürzen, da ja gespart werden muss. Wir sind der Meinung, dass es so nicht geht. Man kann nicht erst mit Millionen um sich werfen (man bedenke all die Projekte, die in den letzten Jahren umgesetzt wurden) und Projektgruppen einsetzen und dann etwas, das für die Bürger! einer zugehörigen Gemeinde wichtig und schon seit Jahren versprochen ist, immer wieder spontan ändern, die Finanzen rauf und runter fahren und die Konzeption in Frage stellen. Damit nimmt man den Bürger in seinen Bedürfnissen nicht ernst. Und was bringt es den Herongern, dass es Herrn Hammans ‚weh tut’ das Geld streichen zu müssen. Dadurch kann dieser Wortbruch auch nicht wettgemacht werden! (14.07.2006)

Anna Kemmerling