Klares Bekenntnis aller Fraktionen in Wachtendonk und Straelen zur Sekundarschule
Selten waren sich alle Parteien so einig wie bei den Beratungen über die Schulentwicklung in Wachtendonk und Straelen. So war schon vor dem Beschluss der rot-grünen Landesregierung und der CDU-Fraktion zur Errichtung der neuen Schulform Sekundarschule ein Zwei-Säulen-Modell aus Gymnasium und neuer Schulform im Zweckverband Straelen-Wachtendonk klar favorisiert worden.
Nach der erfolgreich durchgeführten Elternbefragung und den Beschlüssen der zuständigen Ausschüsse sollen am 8. Dezember beide Räte die Gründung der Sekundarschule beschließen.
Eine aus Vertretern aller Schulformen zusammengesetzte Steuergruppe hat ein pädagogisches Konzept erarbeitet. Ziel ist eine Schule, in der Kinder gemeinsam lernen und sich entsprechend ihrer Stärken und Interessen entwickeln können. Ein System, das durchlässig ist, in dem den Schülern alle Möglichkeiten offen stehen und in dem nicht bereits in der 5. Klasse feststeht welchen Schulabschluss sie maximal erreichen können. Dabei ist wichtig, dass Kinder und Jugendliche ohne Druck lernen können und zu jeder Zeit größtmöglichen Einfluss auf ihren schulischen und beruflichen Weg haben.
Allen Beteiligten ist es wichtig, dass alle Schulabschlüsse vor Ort erreicht werden können. Die Straelener und Wachtendonker Schüler/innen sollten nicht nach Geldern oder Kempen fahren müssen, um einen Realschulabschluss absolvieren zu können. All diese Punkte kommen in der neuen Sekundarschule zusammen und durch eine Kooperation mit dem Gymnasium Straelen steht den Schüler/innen jeder Abschluss offen.
Es handelt sich nicht um eine bloße Namensänderung der Hauptschule zur Sekundarschule, sondern um eine Neugründung mit neuer Schulleitung und neuem Kollegium. Dieses besteht zu mindestens einem Drittel aus Kollegen mit Lehramt der Sekundarstufe II.
Die Hauptschule wird langsam auslaufen, alle Schüler/innen haben die Gewissheit, den eingeschlagenen Schulweg an der Hauptschule erfolgreich zu Ende zu führen.
Ein weiterer Pluspunkt der Sekundarschule sind kleine Klassen von zwanzig bis höchstens fünfundzwanzig Schüler/innen.
Alle Beteiligten sind stolz auf das Ergebnis der gelungenen Zusammenarbeit, denn die Straelener und Wachtendonker Schüler/innen und Eltern können sich auf ein zukunftssicheres, wohnortnahes und vielfältiges Schulangebot freuen.
Alle Informationen zur Sekundarschule erhalten interessierte Eltern bei den Schulleitungen, den Verwaltungen und den Mitgliedern der Gremien in den Gemeinderäten. Ein Informationsflyer ist in Arbeit und Infostände sind geplant.
